Tagessatz berechnen — kostenloser Rechner für Fotografen, Videografen & Kreative
Dein Tagessatz ist die Grundlage für jede Kalkulation. Gib deine Zahlen ein und erfahre in Sekunden, was du pro Tag und Stunde verdienen musst — mit transparenter Aufschlüsselung aller Posten.
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So funktioniert die Berechnung
Viele Rechner teilen einfach ein Wunschgehalt durch Arbeitstage. Das klingt logisch, unterschlägt aber Steuern, Betriebskosten und Rücklagen — und liefert einen Tagessatz, von dem du nicht leben kannst.
Dieser Rechner arbeitet anders: Er startet bei deinem Wunsch-Nettoeinkommen und rechnet rückwärts. Zuerst werden Steuern und Sozialabgaben aufgeschlagen, dann Betriebskosten addiert, dann ein Rücklagen-Puffer eingeplant. Das Ergebnis ist der Jahresumsatz, den du tatsächlich erwirtschaften musst. Geteilt durch deine produktiven Tage — also nur die Tage, an denen du fakturierbare Arbeit leistest — ergibt sich dein Mindest-Tagessatz.
Der entscheidende Punkt: Fakturierbare Tage sind nicht Arbeitstage. Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Social Media, Kundenkommunikation — das kostet Zeit, bringt aber kein direktes Honorar. Die meisten Fotografen und Videografen haben realistisch 100 bis 150 fakturierbare Tage pro Jahr. Passe den Wert an deine Realität an.
Mehr zur Formel, mit Beispielrechnung und den häufigsten Kalkulationsfehlern: Tagessatz als Fotograf berechnen
Warum dein Tagessatz mehr als eine Zahl ist
Dein Tagessatz ist kein Preisschild — er ist ein Kalkulationswerkzeug. Professionelle Kreative nennen ihren Kunden keinen Tagessatz, sondern einen Projektpreis. Der Tagessatz ist die Grundlage, auf der dieser Preis entsteht: Zeitaufwand mal Tagessatz, plus Nutzungsrechte bei kommerziellen Aufträgen, plus projektspezifische Kosten.
Gerade Nutzungsrechte werden häufig vergessen oder unterschätzt. Wenn ein Kunde deine Bilder für seine Website, Social Media und Printwerbung nutzt, hat das einen Wert — unabhängig davon, wie lange das Shooting gedauert hat. Ohne Nutzungsrechte verschenkst du einen wesentlichen Teil des Projektwerts.
Der Rechner oben liefert dir die Grundlage. Was du daraus machst — den Schritt vom Tagessatz zum Projektpreis — entscheidet über dein Einkommen.