Tagessatz-Rechner

Tagessatz berechnen — kostenloser Rechner für Fotografen, Videografen & Kreative

Dein Tagessatz ist die Grundlage für jede Kalkulation. Gib deine Zahlen ein und erfahre in Sekunden, was du pro Tag und Stunde verdienen musst — mit transparenter Aufschlüsselung aller Posten.

Kostenlos & ohne AnmeldungFür Fotografen, Videografen & CreatorProfessionelle Gross-Up-Formel

Was beschreibt dich am besten?

Sag uns, was du machst. Danach geht's direkt zum Rechner.

So funktioniert die Berechnung

Viele Rechner teilen einfach ein Wunschgehalt durch Arbeitstage. Das klingt logisch, unterschlägt aber Steuern, Betriebskosten und Rücklagen — und liefert einen Tagessatz, von dem du nicht leben kannst.

Dieser Rechner arbeitet anders: Er startet bei deinem Wunsch-Nettoeinkommen und rechnet rückwärts. Zuerst werden Steuern und Sozialabgaben aufgeschlagen, dann Betriebskosten addiert, dann ein Rücklagen-Puffer eingeplant. Das Ergebnis ist der Jahresumsatz, den du tatsächlich erwirtschaften musst. Geteilt durch deine produktiven Tage — also nur die Tage, an denen du fakturierbare Arbeit leistest — ergibt sich dein Mindest-Tagessatz.

Der entscheidende Punkt: Fakturierbare Tage sind nicht Arbeitstage. Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Social Media, Kundenkommunikation — das kostet Zeit, bringt aber kein direktes Honorar. Die meisten Fotografen und Videografen haben realistisch 100 bis 150 fakturierbare Tage pro Jahr. Passe den Wert an deine Realität an.

Mehr zur Formel, mit Beispielrechnung und den häufigsten Kalkulationsfehlern: Tagessatz als Fotograf berechnen

Warum dein Tagessatz mehr als eine Zahl ist

Dein Tagessatz ist kein Preisschild — er ist ein Kalkulationswerkzeug. Professionelle Kreative nennen ihren Kunden keinen Tagessatz, sondern einen Projektpreis. Der Tagessatz ist die Grundlage, auf der dieser Preis entsteht: Zeitaufwand mal Tagessatz, plus Nutzungsrechte bei kommerziellen Aufträgen, plus projektspezifische Kosten.

Gerade Nutzungsrechte werden häufig vergessen oder unterschätzt. Wenn ein Kunde deine Bilder für seine Website, Social Media und Printwerbung nutzt, hat das einen Wert — unabhängig davon, wie lange das Shooting gedauert hat. Ohne Nutzungsrechte verschenkst du einen wesentlichen Teil des Projektwerts.

Der Rechner oben liefert dir die Grundlage. Was du daraus machst — den Schritt vom Tagessatz zum Projektpreis — entscheidet über dein Einkommen.

Häufige Fragen zum Tagessatz

Warum zeigt der Rechner einen höheren Tagessatz als ich erwartet habe?
Weil die Gross-Up-Formel Posten berücksichtigt, die bei einer einfachen Division fehlen: Steuern auf den Gewinn, Betriebskosten und einen Rücklagenpuffer. Viele Kreative rechnen nur Wunschgehalt geteilt durch Tage — und wundern sich am Jahresende, warum es nicht aufgeht. Der Rechner zeigt dir, was du wirklich brauchst, nicht was du hören möchtest.
Welchen Steuersatz soll ich eingeben?
Den kombinierten Satz aus Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer (falls zutreffend) und Sozialabgaben (Krankenversicherung, Rentenversicherung). Für die meisten Selbstständigen in Deutschland liegt dieser Gesamtwert zwischen 30 und 42 Prozent. Wenn du unsicher bist, starte mit 35 Prozent als Näherung und passe den Wert an, sobald du deinen tatsächlichen Satz kennst. Ein Steuerberater kann dir den exakten Wert nennen.
Was zählt zu den Betriebskosten?
Alles, was du brauchst, um deinen Job auszuüben: Equipment und dessen Abschreibung, Software-Lizenzen, Versicherungen, Büromiete oder Coworking, Fahrtkosten, Marketing, Weiterbildung, Telefon und Internet. Der Rechner arbeitet mit einer Pauschalsumme. In flintery kannst du diese Kosten Posten für Posten erfassen — das ist präziser und zeigt dir, wo dein Geld wirklich hingeht.
Tagessatz oder Stundensatz — was soll ich nutzen?
Der Tagessatz eignet sich besser als Kalkulationsgrundlage, weil die meisten Kreativ-Aufträge in Tagen gedacht werden — nicht in Stunden. Der Stundensatz (Tagessatz geteilt durch acht) ist nützlich, wenn du Teilaufträge oder einzelne Stunden einschätzen musst. Beides sind interne Werkzeuge. Deinem Kunden kommunizierst du einen Projektpreis.
Kann ich den Rechner auch als Videograf oder UGC Creator nutzen?
Ja. Die Grundformel — vom Wunsch-Netto zum Mindest-Tagessatz — ist branchenunabhängig. Deine Betriebskosten und produktiven Tage werden sich unterscheiden, aber die Logik bleibt gleich. In flintery gibt es darüber hinaus branchenspezifische Kalkulationen für Foto, Video und UGC.