Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 24.03.2026


§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen

Rafik Halabi
Esmarchstr. 5
40223 Düsseldorf
(nachfolgend „Anbieter")

und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „flintery" (nachfolgend „Dienst").

(2) flintery richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er den Dienst ausschließlich zu gewerblichen oder selbständigen beruflichen Zwecken nutzt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.


§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine webbasierte Softwareanwendung zur Verfügung, die folgende Funktionen umfasst:

(2) Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif (siehe § 5). Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang zu erweitern und zu verbessern, solange die wesentlichen Funktionen des gebuchten Tarifs erhalten bleiben.

(3) Der Dienst dient der Kalkulation und Planung. flintery erstellt keine Rechnungen, Angebote oder sonstigen Geschäftsdokumente im rechtlichen Sinne. Die über die Software erstellten Berechnungen und Auswertungen erfolgen – sofern nicht ausdrücklich anders zugesichert – nicht zwingend nach den jeweils aktuellen steuer- oder finanzrechtlichen Vorgaben und ersetzen keinesfalls eine individuelle steuerrechtliche Beratung. Kalkulationsergebnisse können als Excel- oder CSV-Datei exportiert und in externer Buchhaltungssoftware weiterverarbeitet werden.

(4) Der Dienst wird als Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt. Der Kunde erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes über einen Webbrowser. Eine Installation auf Geräten des Kunden ist nicht erforderlich und nicht vorgesehen.

(5) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Plattform, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg des Kunden. Insbesondere stellen die Kalkulations- und Benchmark-Funktionen keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar.


§ 3 Vertragsschluss und Registrierung

(1) Die Darstellung des Dienstes auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum).

(2) Durch das Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch Freischaltung des Kundenkontos oder durch ausdrückliche Bestätigung per E-Mail annimmt.

(3) Bei der Registrierung hat der Kunde folgende Angaben wahrheitsgemäß zu machen:

Der Anbieter behält sich vor, im Einzelfall konkrete Nachweise der unternehmerischen Tätigkeit (z.B. Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuer-ID) vom Kunden einzufordern.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für sämtliche Aktivitäten, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten vorgenommen werden, es sei denn, er hat die unbefugte Nutzung nicht zu vertreten.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis davon erlangt, dass Dritte seine Zugangsdaten unbefugt nutzen.

(6) Jedes Benutzerkonto ist ausschließlich für die Nutzung durch einen einzelnen Nutzer bestimmt. Die gemeinsame Nutzung eines Benutzerkontos durch mehrere Personen („Account Sharing") ist nicht gestattet. Bei Bedarf kann der Kunde zusätzliche Benutzerkonten gemäß dem gewählten Tarif erwerben.


§ 4 Testzeitraum

(1) Der Anbieter kann dem Kunden einen kostenlosen Testzeitraum („Trial") einräumen. Während des Testzeitraums hat der Kunde Zugang zu den Funktionen des Premium-Tarifs.

(2) Der Testzeitraum beträgt 30 Tage ab Registrierung, sofern nicht anders angegeben.

(3) Der Testzeitraum endet automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement.

(4) Nach Ablauf des Testzeitraums wird das Konto in einen eingeschränkten Lesemodus versetzt. Der Kunde kann seine Daten weiterhin einsehen und exportieren, jedoch keine neuen Projekte anlegen oder bestehende Projekte bearbeiten, bis ein kostenpflichtiger Tarif gewählt wird.

(5) Der Anbieter behält sich vor, den Testzeitraum jederzeit zu ändern, zu verkürzen oder einzustellen. Bereits laufende Testzeiträume bleiben davon unberührt.


§ 5 Tarife und Preise

(1) Der Dienst wird in verschiedenen Tarifstufen angeboten. Der aktuelle Funktionsumfang und die Preise der jeweiligen Tarife sind auf der Website des Anbieters einsehbar.

(2) Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Kunde umsatzsteuerpflichtig ist.

(3) Der Anbieter behält sich vor, die Preise für zukünftige Abrechnungszeiträume anzupassen. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Preisänderung nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gilt die Preisänderung als genehmigt. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Folgen des Schweigens hinweisen. Bei Widerspruch hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu kündigen.

(4) Sonderkonditionen (z.B. Founder-Rabatte, Aktionspreise) gelten ausschließlich unter den bei Vertragsschluss kommunizierten Bedingungen und können zeitlich befristet oder an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sein.


§ 6 Zahlung und Abrechnung

(1) Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich im Voraus.

(2) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Akzeptierte Zahlungsmethoden sind Kreditkarte und SEPA-Lastschrift. Der Kunde erklärt sich mit den Nutzungsbedingungen von Stripe einverstanden. Der Anbieter speichert selbst keine Kreditkarten- oder Bankdaten.

(3) Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die fälligen Beträge von dem vom Kunden hinterlegten Zahlungsmittel einzuziehen.

(4) Schlägt eine Zahlung fehl, wird der Kunde per E-Mail benachrichtigt. Der Kunde hat 7 Tage Zeit, die Zahlung nachzuholen oder ein alternatives Zahlungsmittel zu hinterlegen. Nach Ablauf dieser Frist ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst zu sperren, bis die ausstehenden Zahlungen beglichen sind.

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

(6) Der Kunde erhält für jede Zahlung eine Rechnung per E-Mail. Rechnungen können auch im Kundenbereich abgerufen werden.


§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien ordentlich gekündigt werden.

(2) Die Kündigungsfrist beträgt:

(3) Die Kündigung kann über die Kontoverwaltung im Kundenbereich, per E-Mail an legal@flintery.com oder in Textform erfolgen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

(5) Nach Beendigung des Vertrages wird das Kundenkonto deaktiviert. Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.


§ 8 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind:

(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst vorübergehend einzuschränken, wenn dies im Hinblick auf Kapazitätsgrenzen, die Sicherheit oder Integrität der Server oder zur Durchführung technischer Maßnahmen erforderlich ist.

(3) Der Anbieter wird Wartungsarbeiten nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten (nachts, am Wochenende) legen.

(4) Der Kunde hat keinen Anspruch auf Aufrechterhaltung einer bestimmten Programmversion oder eines bestimmten Funktionsumfangs. Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst weiterzuentwickeln und zu ändern, solange die wesentlichen Funktionen des gebuchten Tarifs erhalten bleiben.


§ 9 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, den Dienst im Rahmen dieser AGB zu nutzen.

(2) Alle Rechte an der Software, dem Design, den Texten, Grafiken und sonstigen Inhalten des Dienstes verbleiben beim Anbieter oder den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde erwirbt keine Eigentumsrechte an der Software.

(3) Der Kunde darf den Dienst nicht:

(4) Die vom Kunden eingegebenen Daten (Projekte, Kalkulationen, Kundendaten etc.) verbleiben im Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt an diesen Daten nur die Rechte, die zur Erbringung des Dienstes erforderlich sind.

(5) Sofern der Kunde der Teilnahme an der Benchmark-Funktion gemäß § 11 zugestimmt hat, räumt er dem Anbieter ein nicht-exklusives, übertragbares Recht ein, die vom Kunden eingegebenen Projektdaten zu anonymisieren, zu aggregieren und für die Erstellung und Bereitstellung von Benchmark-Daten im Rahmen des Dienstes zu nutzen. Dieses Recht besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort, beschränkt sich jedoch auf bereits anonymisierte Daten. Eine Re-Identifikation einzelner Kunden oder Projekte aus den anonymisierten Daten ist ausgeschlossen.


§ 10 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich:

(2) Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter erstellt zwar regelmäßige Backups, übernimmt jedoch keine Garantie für die vollständige Wiederherstellbarkeit der Daten.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaft rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden oder mit dessen Billigung beruhen oder die sich aus datenschutzrechtlichen, urheberrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Streitigkeiten ergeben, die mit der Nutzung des Dienstes durch den Kunden zusammenhängen.


§ 11 Benchmark-Funktion und Datennutzung

(1) flintery bietet eine Benchmark-Funktion, die anonymisierte Marktdaten zu Honoraren und Projektkonditionen bereitstellt.

(2) Mit der Nutzung der Benchmark-Funktion erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass seine Projektdaten anonymisiert in die Benchmark-Statistiken einfließen. Die Anonymisierung erfolgt so, dass ein Rückschluss auf einzelne Kunden oder Projekte nicht möglich ist.

(3) Der Kunde kann die Teilnahme an der Benchmark-Funktion jederzeit in den Einstellungen deaktivieren. In diesem Fall werden keine weiteren Daten des Kunden für die Benchmark-Statistiken verwendet. Bereits anonymisierte Daten können nicht entfernt werden.

(4) Die Benchmark-Daten stellen statistische Auswertungen dar und sind keine Empfehlungen oder Garantien für bestimmte Preise oder Konditionen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Benchmark-Daten.


§ 11a Schutz der Benchmark-Daten und Verbot automatisierter Datenabfragen

(1) Die Benchmark-Daten stellen eine Datenbank im Sinne der §§ 87a ff. UrhG dar. Sämtliche Rechte an den Benchmark-Daten, einschließlich der aggregierten, anonymisierten und statistisch aufbereiteten Daten, Vergleichswerte, Analysen und daraus abgeleiteter Erkenntnisse, verbleiben ausschließlich beim Anbieter. Die Benchmark-Daten stellen zudem ein Geschäftsgeheimnis des Anbieters im Sinne des Geschäftsgeheimnisgesetzes (GeschGehG) dar.

(2) Der Kunde darf die Software und die darin enthaltenen Daten nur im Rahmen der vertragsgemäßen, manuellen Nutzung über die bereitgestellte Benutzeroberfläche verwenden.

(3) Jede vom vertragsgemäßen Zweck abweichende Nutzung der Software und der darin enthaltenen Daten ist ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt. Insbesondere, aber nicht abschließend, sind dem Kunden folgende Handlungen untersagt:

(4) Die Nutzung der Benchmark-Daten ist ausschließlich für den eigenen geschäftlichen Gebrauch des Kunden im Rahmen seiner Tätigkeit als Fotograf, Videograf, Content Creator oder sonstiger Kreativdienstleister gestattet. Jede Veröffentlichung von Benchmark-Daten durch den Kunden bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, technische Maßnahmen zur Erkennung und Verhinderung automatisierter Zugriffe einzusetzen und den Zugang bei Verdacht auf missbräuchliche Nutzung vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.

(6) Bei Verstößen gegen die Absätze 1 bis 4 ist der Anbieter berechtigt, abhängig von Art und Schwere des Verstoßes folgende Maßnahmen zu ergreifen:

(7) Der Anbieter behält sich bei schuldhaften Verstößen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen sowie die Erstattung angemessener Kosten für die Rechtsverfolgung vor.


§ 12 Integrationen mit Drittanbietern

(1) Der Dienst bietet Integrationen mit Drittanbietern (z.B. sevDesk, lexoffice, Banken via finAPI). Die Nutzung dieser Integrationen ist optional.

(2) Für die Nutzung der Integrationen gelten zusätzlich die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Drittanbieter. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, diese Bedingungen einzuhalten.

(3) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit, Funktionsfähigkeit oder Sicherheit der Drittanbieter-Dienste. Änderungen oder Einstellungen von Drittanbieter-Diensten liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.

(4) Bei der Nutzung der Bankanbindung (finAPI) werden Zugangsdaten direkt an den lizenzierten Zahlungsdienstleister übermittelt. Der Anbieter speichert keine Bank-Zugangsdaten.


§ 13 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlten Vergütung, maximal jedoch EUR 2.500 (zweitausendfünfhundert Euro). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Die Haftung für leicht fahrlässige Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist ausgeschlossen.

(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(7) Der Anbieter haftet nicht für:

(8) Die maximale Haftung des Anbieters ist auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütung begrenzt, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.


§ 14 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO und des BDSG.

(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung geregelt, die unter https://flintery.com/datenschutz abrufbar ist und Bestandteil dieser AGB ist.

(3) Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung des Dienstes personenbezogene Daten seiner Kunden oder Geschäftspartner eingibt (z.B. Kundennamen, Kontaktdaten), handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortlicher für diese Daten.

(4) Auf Anfrage schließt der Anbieter mit dem Kunden einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.


§ 15 Vertraulichkeit

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten Informationen über die jeweils andere Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke des Vertrages zu verwenden.

(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die:

(3) Die Vertraulichkeitspflicht besteht über die Beendigung des Vertrages hinaus fort.

(4) Eine Vertragspartei kann die andere Vertragspartei schriftlich oder in Textform unter nachvollziehbarer Darlegung der Gründe und des Umfangs des Verwendungszwecks zur Erteilung der Zustimmung zur Befreiung von der Vertraulichkeitspflicht auffordern. Die aufgeforderte Vertragspartei ist verpflichtet, die Zustimmung zur Befreiung von der Vertraulichkeitspflicht zu erteilen, wenn unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalles die besonderen schutzwürdigen Interessen der aufgeforderten Vertragspartei die Interessen der auffordernden Vertragspartei nicht überwiegen und der auffordernden Vertragspartei durch die Verweigerung der Zustimmung unverhältnismäßige Nachteile entstehen würden.


§ 16 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Triftige Gründe für eine Änderung sind insbesondere:

(3) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen der AGB mindestens 30 Tage vor deren Inkrafttreten per E-Mail informieren. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf sein Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens hinweisen.

(4) Im Falle eines Widerspruchs hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen. Der Anbieter ist in diesem Fall ebenfalls zur Kündigung berechtigt.


§ 17 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Düsseldorf.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen. Der Kunde wird hierüber rechtzeitig informiert und hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.


§ 18 Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB erreichen Sie uns unter:

E-Mail: legal@flintery.com


Diese AGB wurden im Januar 2026 erstellt und am 28.01.2026 nach anwaltlicher Prüfung finalisiert (v6). v7 (09.02.2026): Hosting-Migration auf Hetzner (Deutschland) — keine inhaltlichen Änderungen an Vertragsbedingungen. Datenschutzrelevante Anpassungen siehe Datenschutzerklärung.